1. eTourism Grundlagen
Aus Etourism-fitness
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[Bearbeiten] eTourism Allgemein
Das Thema eTourismus Markt ist die Basisthematik im Rahmen des eTourism Fitness Projektes. Deshalb wurden auch in den Herbstkursen dieses Themenspektrum für Teilnehmer der Basiskurse angeboten. Vortragender zu diesem Thema war Mag. (FH) Irene Peer, die auch bereits im Rahmen der eCoachausbildung zu diesem Thema die eCoaches ausbildete.
Hier finden Sie einen kurzen Auszug aus der Präsentation von Mag. (FH) Irene Peer zum Thema „eTourism Markt“, die komplette Präsentation können Sie sich auf unserem Wiki downloaden.
Was ist eine Website ? Das ist eine der grundlegendsten Fragen und es überrascht einen wie viele Webseitenbetreiber nicht wirklich verstehen, was eine Website wirklich ist. Eine Website ist eine Ansammlung von einzelnen Webseiten in einem Ordner, der auf einem Server liegt. Die Website hat eine einzigartige Identität, die auch als Domainname bekannt ist.
Die Website kann die einzige Webseite auf dem Server sein oder es können andere Websites auf demselben Server liegen. Die deutsche Übersetzung hierzu heißt Webseite. Jedoch sollte einem bewusst sein, dass Webseite in den deutschen zweierlei Bedeutungen haben kann. Webseite im Sinne von Website oder aber eine einzelne Seite einer Webpräsenz (siehe unten).
Was ist ein Webserver? Ein Webserver ist die physikalische Maschine, und ähnelt der Maschine/Website, die Sie aktuell benützen. Um zwischen Website und Webserver unterscheiden zu können ist eine Analogie hilfreich:
Vergleichen wir sie mit normalen Shops. Shops sind in physikalischen Gebäuden untergebracht und jeder Shop kann entweder sein eignes Gebäude haben oder es mit andern Shops teilen (Shopping mall). In unserer Analogie ist ein Server mit einem physikalischen Gebäude vergleichbar. Ein Server kann mehrere oder nur eine Website beherbergen (hosten).
Große Unternehmen mit vielen Webseitenbesuchern hosten Ihre Seite auf einem oder mehreren physikalischen Servern. Kleine Unternehmen mit weniger Besuchern werden meistens auf einem Server gehostet, der auch andre Webseiten beherbergt – also geteilter Server. Das ist die üblichste Form des Website Hosting und zweifelsfrei diejenige, die Sie auch benützen werden.
Was ist ein Domainname? Ihr Domainname ist Ihre tatsächliche Adresse. Wenn Sie es damit vergleichen, wo Sie wohnen, dann ist Ihr Haus äquivalent zu Ihrer Website und Ihre Hausadresse ist äquivalent zu Ihrem Domainnamen. Aber wie im richtigen Leben ist dies auch nicht unbedingt eine Verbindung für die Ewigkeit, da Sie Ihren Domainnamen auch zu einer neuen Webseite linken können. Mehr dazu finden Sie unter "Domainname".
[Bearbeiten] Definitionen und Begriffsabgrenzung
[Bearbeiten] eBusiness & eCommerce
Der Begriff E-Business wird unterschiedlich weit ausgelegt und oft missverständlich verwendet. IBM, das den Begriff in den 1990er Jahren durch Werbekampagnen populär gemacht hat und dort "eBusiness" geschrieben hatte, definiert den Begriff als „Neugestaltung strategischer Unternehmensprozesse und die Bewältigung der Herausforderungen eines neuen Marktes, der sich zunehmend durch Globalisierung auszeichnet und auf Wissen basiert.“
Die strategischen Unternehmensprozesse schließen die gesamte Wertschöpfungskette und die Beziehungen eines Unternehmens mit dessen Partnern ein. Diese Beschreibung des E-Business-Begriffs lässt dennoch eine Konkretisierung der Neugestaltung offen und ebenso, mit welchen Mitteln E-Business realisiert werden soll, obwohl der Begriff selbst eine Umsetzung durch elektronische, also Informations- und Kommunikationstechnologie suggeriert.
Quelle: eBusiness
Der Begriff E-Commerce (vom englischen electronic commerce mit electronic für „elektronisch“ und commerce für „Geschäftswelt“, „Handel“, „Handelsverkehr“) wird sowohl als spezieller als auch ein deutlich umfassenderer Begriff verwendet.
Quelle: eCommerce
[Bearbeiten] Tourismus
Der Begriff Tourismus (engl. tourism, frz. tourisme, ital. turismo, span. turismo, port. turismo, niederl. toerisme, schwed. turism, finn. turismi, norweg. turisme, slowen. turizem, dän. turisme, türk. turizm) geht zurück auf das französische Substantiv le tour (= Reise, auch Rundgang, Spaziergang), ist aber erstmals um 1800 im Englischen belegt; im Französischen taucht er 1816 auf und im Deutschen um 1830.
Die französischen Worte tourisme und touriste wurden als offizielle Begriffe erstmals vom Völkerbund verwendet, um Reisende zu beschreiben, die mehr als 24 Stunden im Ausland verbringen. Der Völkerbund hatte Französisch als Verkehrssprache.
Das Englische und das Französische kennen nur diesen Begriff für „Tourismus“, das Deutsche hingegen auch noch den älteren Begriff Fremdenverkehr. Im deutschen Sprachgebrauch tauchte die Bezeichnung „Tourismus“ in den 1960er Jahren auf. Seit den 1980er Jahren wurden die Bezeichnungen vieler offizieller Fremdenverkehrsinstitutionen im deutschen Sprachraum auf den Begriff Tourismus umgestellt, da man Gäste nicht länger als Fremde bezeichnen wollte.
Quelle: Tourismus
[Bearbeiten] eTourismus
eTourismus (Schreibweise oft unterschiedlich, z. B. auch E-Tourismus, engl.: eTourism) bezeichnet die Anwendung von Informations- und Kommunikationstechnologien, allgemeiner die technologischen Innovationen, im touristischen Umfeld. siehe auch dazu http://www.etourism-fitness.com oder http://www.tourismusforschung.at
Damit sind insbesondere alle mit dem Internet verknüpften Anwendungsfelder wie E-Business (Tourismusmarketing, Web 2.0 im Tourismus)und E-Government eingeschlossen, aber auch generell die Einführung neuer Hard- und Softwareentwicklungen in den Tourismus. Dazu analysiert eTourismus alle damit in Zusammenhang stehenden betriebs- und volkswirtschaftlichen Prozesse und Strukturen. Das Ziel des eTourismus ist die Digitalisierung der gesamten touristischen Wertschöpfungskette sowie Einbindung der unterschiedlichen touristischen Leistungsträger in diesen Prozess. Die damit verbundene Optimierung der Prozesse in der touristischen Wertschöpfungskette führt zu einer verbesserten Wettbewerbsfähigkeit der Tourismusindustrie.
Quelle: eTourismus
[Bearbeiten] Der touristische online Markt; Status Quo des eTourism
"Es gilt nicht nur einzelne Business-Units, sondern die gesamte Unternehmung zu restruktuieren und es gilt zu erkennen , dass das Aktionsfeld der ITs weit über den Horizont eines zusätzlichen Distributionskanals hinausreicht."
Quelle: Grundlagen des eTourism, R.Egger, Aachen 2005
[Bearbeiten] Die Anbieter
„Bei der Vermarktung von Reiseangeboten sind zwei Bereiche von vorrangiger Bedeutung. Erstens die Kommunikation des Leistungsversprechens, welche der Minderung des Informationsdefizits und damit der Komplexität des Produktes dient sowie der Animation zum Kauf. Der zweite Bereich ist der Absatz der Leistung. Er umfasst Reservierung, Buchung und letztlich den eigentlichen Verkauf. Mit Hilfe der Informationstechnologie können diese beiden Aufgaben in einem Prozess zusammengefasst werden.“
Quelle: Tourismus im Internet – Was erwartet Nutzer von Reiseportalen
[Bearbeiten] Hotellerie
"Die Hotellerie ist die Sparte der Branche des Gastgewerbes, die gleichermaßen Beherbergung und Verpflegung (Gastronomie) für Gäste als Dienstleistung gegen Bezahlung anbietet (Kost und Logis). Die Hotellerie ist einer der Standbeine des Tourismus."
Die Hotellerie umfasst:
"das Hotelwesen: Hotels sind gastgewerbliche Einrichtungen, die eine Kombination aus Beherbergung und Verpflegung in größerem Rahmen anbietet Pensionen: Hier ist die Rezeption nicht durchgehend besetzt, die Hotellerie findet meist auch in privatem Rahmen statt (Privatquartier), sowie Fremdenheime/Fremdenherbergen und Ferienheim Gasthäuser, das vorrangige Verpflegungsbetriebe für Laufkundschaft mit nur allfälliger Übernachtungsmöglichkeit für Hausgäste, einschließlich Rasthäusern Heime (Beherbergungsbetriebe der Fürsorge): Beherbergung eines bestimmten Klientelkreises, im Unterschied zu den anderen Betrieben bieten Heime wohl Verpflegung, aber kein Service - unter diesen Begriff fasst man auch Schutzhütten/-haus, während Fremden- und Ferienheime unter den Begriff Pension fallen sowie die Parahotellerie sonstige Betriebsformen des Gastgewerbes, die meist auf grundsätzlich anderer Basis an Angebot funktionieren Nicht zur Hotellerie gehört die reine Gastronomie, wie Restaurants, Cafés, Imbiss, Kantine, Catering, Betriebsverpflegung usw. (wenn auch viele Hotelleriebetriebe manche dieser Leistungen mitanbieten), und die reine Beherbergung."
Quelle: Hotellerie
[Bearbeiten] Parahotellerie
"Die Parahotellerie ist Teil des Beherbergungsgewerbes. Darunter können sämtliche Unterkunftsmöglichkeiten verstanden werden, die zwar Hotellerie bieten, aber kein Hotel sind. Sie sind meist günstiger und mit weniger oder gar keinem Service ausgestattet. Ihr Anteil am Wirtschaftsvolumen ist wesentlich größer, als der der Hotellerie."
Zur Parahotellerie gehören:
"Appartements, Schutz- und Almhütten, Campingplätze, Chalets, Ferienhäuser, Ferienwohnungen, Jugendherbergen, Bauernhofgüter, Militärbaracken, Lodges, Kantonemente, Naturfreundehäuser, Pensionen, Pfadfinderheime, Sommerhäuser, Sportzentren, Strandhäuser, Touristenlager, Zeltplätze, Villen und weitere zu mietende Räumlichkeiten aller Art."
Quelle: Parahotellerie
[Bearbeiten] Internet und Tourismus
[Bearbeiten] Besonderheiten des Internet
• Global
• Keine Öffnungszeiten (24 / 7 )
• Ortslosigkeit - Ubiquität
• Interaktivität (virtuelle Communities...)
• Mulitmedialität (Text, Bild, Ton, Film)
[Bearbeiten] Dies bedeutet für die Unterkunftsbetreiber
• Erhöhung der Marktransparenz
• Senkung von Transaktionskosten
• Limitierte Zielgruppe - die Internetnutzer
• Aktualisierung von Daten SOFORT möglich
• Kurze Reaktionszeit - E-Mail
• Weltweiter Wettbewerb
• Neue Formen der Kommunikation
[Bearbeiten] Neue Formen der Kommunikation
• One-to-One Kommunikation
• One-to-Many-Kommunikation
• Many-to-Many-Kommunikation
• Many-to-One-Kommunikation (z.B. direktzurkanzlerin.de)
[Bearbeiten] Touristisches Produkt = Dienstleistung
[Bearbeiten] Besonderheiten des touristischen Produktes
• Immaterialität _ “Nichtgreifbarkeit” engl. “intangibility”
• Integration eines externen Faktors: personenbezogen, der Nachfrager nimmt die Rolle eines “Prosumers” (Produzent + Konsument = Mitproduzent) ein
• Uno – actu – Prinzip - Produktion und Konsumptionen fallen zeitlich zusammen
• Point of Sale ist nicht gleich Point of Consumtion
[Bearbeiten] Zusammenspiel von Internet und Tourismus
Tourismus:
• Informationsbedarf
• Unsicherheitsreduzierung
Internet:
• Informationskanal
• Übermittlung, Koordination, Verarbeitung von Informationen
[Bearbeiten] Worüber informiert sich der eTourist?
• Unterkünfte
• Reiseziele
• Flug
• Bahn
• Konkrete Angebote
• Mietwagen
• Veranstaltungen am Reiseort
Über Unterkünfte informiert er sich vor allem auf den Websites von:
• Hotel / Unterkunftsbetrieben
• Reiseregionen/Reisezielen
• Reiseveranstalter
• Reisbüros
• Preisvergleichsplattformen
• Bewertungsportalen
• Reiseportalen
• Hotelportalen und Ferienwohnungsportalen
[Bearbeiten] Wie präsentiere ich meinen Betrieb?
[Bearbeiten] Strategische Ziele – Wofür mache ich die Website?
• Information
• Anfragen generieren _ Buchungen
• Kundenorientierung – Kundenservice - Kundenbindung
• Werbung
• Jobangebote
• Kosten senken (z.B. weniger Flyer)
• Neue Märkte ansprechen – neue Gäste gewinnen
[Bearbeiten] eTourismus Markt und Entwicklung
Link zur Präsentation von Fr. Mag. Irene Peer zum Thema "eTourism Markt" im Rahmen des Projektes "eTourism Fitness" 2009: eTourism Markt Basis
Link zur Präsentation von Hr. Dr. Roman Egger 11. September 2007: Der eTourism Markt
Das Thema eTourism Markt ist auch ein Themenschwerpunkt der Basiskurse im Rahmen des "eTourism Fitness Projekts". Die Anmeldung läuft seit 1. April 2009.
Mehr zu diesem Thema finden Sie unter: www.etourism-fitness.com.
VIDEOBEITRAG als Download von Dr. Roman Egger unter: Der eTourism Markt
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Sie können Sie das Video auch via Streaming ansehen; Klick auf den Link, Video starten; (Info: Hierbei benötigen
sie den kostenlosen Quicktime Player der Firma Apple, download unter Quick Time Player
eTourismus (Schreibweise oft unterschiedlich, z.B. auch E-Tourismus, engl.: eTourism) bezeichnet die Anwendung von Informations- und Kommunikationstechnologien, allgemeiner die technologischen Innovationen, im touristischen Umfeld.
Damit sind insbesondere alle mit dem Internet verknüpften Anwendungsfelder wie eBusiness und eGovernment eingeschlossen, aber auch generell die Einführung neuer Hard- und Softwareentwicklungen in den Tourismus. Dazu analysiert eTourismus alle damit in Zusammenhang stehenden betriebs- und volkswirtschaftlichen Prozesse und Strukturen. Das Ziel des eTourismus ist die Digitalisierung der gesamten touristischen Wertschöpfungskette sowie Einbindung der unterschiedlichen touristischen Leistungsträger in diesen Prozess. Die damit verbundene Optimierung der Prozesse in der touristischen Wertschöpfungskette führt zu einer verbesserten Wettbewerbsfähigkeit der Tourismusindustrie.
